Die kürzlich von Google herausgegebenen Designrichtlinien für Android-Apps sind derzeit in aller Munde. Da werden simple Notizapps vorgestellt die sich in erster Linie durch das Einhalten der Richtlinien auszeichnen, und ein Twitter-Client der selbiges erfüllt wird auch sehnlichst erwartet. Und irgendwie stimmt es doch auch: Ein einheitlicher Look für Android-Apps wäre schon was feines!
Umso löblicher also, dass es sich doch immer mehr Entwickler zum Ziel machen ihre Apps nach diesen Kriterien zu überarbeiten. Auch die Aufgabenverwaltung “Astrid” die ich in meinem Artikel zu Wunderlist ja schon lobgepriesen habe, erscheint demnächst in einer neuen Version die sich an die Designrichtlinien hält. Ich nehme dieses Update jetzt einfach mal zum Anlass euch mit Astrid bekannt zu machen und sie sowohl unter dem Aspekt des neuen Designs als auch den tollen Funktionen an sich vorzustellen.
Was kann Astrid also?
Beim Öffnen der App wir dman zunächst mit den “Aktuellen Aufgaben” konfrontiert, also allem was noch so zu tun ist. Mit einem Klick auf den Schriftzug am oberen Bildschirmrand gelangt man dann über ein Dropdown-Menü zu möglichen anderen Ansichten. Dazu gehören Aufgaben die heute anstehen, kürzlich bearbeitete Aufgaben, Aufgaben die man an andere verteilt hat und Schlussendlich verschiedene Listen und ihre Aufgaben, sowie eine Ansicht für Aufgaben ohne Liste.
Klingt viel, ist aber alles geschickt in einem Dropdown-Menü versteckt sodass die Fülle der Funktionen die Usability nicht beeinflusst. Selbiges gilt für den Bereich in dem man Aufgaben erstellt: Wer es ganz simpel haben möchte tippt seine Aufgabe einfach in das Textfeld am unteren Bildschirmrand unt tippt dann auf das +, wer etwas mehr Optionen braucht drückt zuerst das + und schreibt dann.
Bei der etwas ausführlicheren Variante hat man dann auch die Möglichkeit Kontakte zuzuordnen, eine Deadline zu setzen, die Wichtigkeit einzustufen, Listen zuzuordnen, Notizen hinzuzufügen, Erinnerungen einzustellen und Prognosen abzugeben wie lange man zum erledigen der Aufgabe braucht. Auch diese Möglichkeiten sind wieder hinter einem Button mit dem Namen “Mehr” versteckt. Welche Optionen an welcher Stelle des Editors zu finden sind und welche hinter dem “Mehr” Button verschwinden sollen lässt sich in den Einstellungen konfigurieren. Allerdings ist das mehr oder weniger ein Glücksspiel.
Eine Option die sich zwar im Menü findet, aber leider in der Beta noch nicht funktioniert (in den früheren Versionen ging das) ist das Einstellen des Homescreen-Hintergrundes als Hintergrund der Aufgabenliste. Ich hoffe das gibt sich in der finalen Version noch, weil das wirklich besser aussieht als es ersteinmal klingen mag und außerdem der Richtlinie “Let me make it mine // People love to add personal touches because it helps them feel at home and in control.” entspricht.
Synchronisation mit verschiedenen Task-Diensten
Astrid bietet also eine Menge Funktionen aber man bearbeitet Aufgaben ja nicht nur am Smartphone, sondern vielleicht gerne auch mal am Desktop oder an Geräten auf denen Astrid nicht nutzbar ist. Für diese Zwecke bietet Astrid die Synchronisation mit den eigenen Servern, sowie mit Google Tasks und Producteev. Synct man mit den eigenen Servern von Astrid, hat man seine Aufgaben nicht nur in der Cloud gesichert sondern kann sie auch im Browser verwalten.
Fazit
Ich nutze Astrid ja schon eine ganze Weile und bin mehr als nur zufrieden. Mit der neuen Beta die sich an die Designrichtlinien von Google hält wird wird meine zufriedenheit nur noch gesteigert. Wer also eine simpel zu bedienende, aber trotzdem funktional umfangreiche, Aufgaben-App für Android braucht, die sich gleichzeitig noch mit verschiedenen Cloud-Diensten synchronisieren kann, der sollte sich Astrid definitiv mal genauer ansehen.
Astrid Beta herunterladenÜber den Link rechts bekommt ihr die besagte Beta, die aktuelle Marketversion habe ich unten auch nochmal verlinkt. Kleiner Tipp für alle die Astrid schon installiert haben: Lieber ein Backup der Aufgaben machen und Astrid deinstallieren bevor ihr die Beta installiert. Sonst stürzt euch die Beta vermutlich nur ab.
Welche Apps nutzt ihr zur Aufgabenverwaltung? Was haltet ihr von den Designrichtlinien und meint ihr diese setzten sich in absehbarer Zeit durch?











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