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Warum Steve Jobs auch für Android-User (und alle anderen) eine Rolle gespielt hat

Nachdem ich gerade den Artikel “Steve Jobs’ Tod – ihr seid eklig” von Coca gelesen habe habe ich mir mein Smartphone geschnappt und nochmal kurz versucht zusammenzufassen warum Steve Jobs eben nicht nur sehr viel für Apple bedeutet hat sondern warum auch Leute die Windows, Android, etc. vorziehen froh sein können dass es Steve Jobs gab.


Verzeiht mir die Rechtschreibfehler, die vielleicht eher sinnfrei gewählten Abschnitte, inhaltliche Fehler, etc. Das kommt dabei raus wenn ich direkt aus dem Hirn ins Smartphone blogge. Mein Tagesverlauf hat nichts anderes zugelassen und das musste einfach noch gesagt werden.


Hier geht es ja meist um Android-Themen wenn es um Smartphones geht und auch die Keynote am Dienstag habe ich weitestgehend an mir vorüberziehen lassen. Ein Freund hat mich am nächsten Morgen über die wichtigsten Neuerungen informiert und gut war. Gleichzeitig möchte ich nicht behaupten, dass ich mit einem iPhone nicht glücklich werden könnte (ganz im Gegenteil) und bei einem Windowsphone 7 würde ich das ohne Praxistest auch nicht behaupten wollen aber ich bin nunmal bei Android gelandet.

Jetzt ist Steve Jobs tot und es gibt genügend Leute auf Twitter und anderswo denen der Gedanke schon fast zu gefallen scheint, dass eine wichtige Person bei Apple nun nicht mehr ist. Steve Jobs wurde ja oft als Gott der Apple-Jünger bezeichnet die ihm alles abkaufen auf dem ein angebissener Apfel prangt. Zweifelsohne gab und gibt es einen enormen Personenkult um Steve Jobs der in seiner Form einzigartig zu sein scheint aber abgesehen davon waren seine Ideen auch einfach genial und haben nicht nur die Entwicklung von Apple enorm beeinflusst. Womit wir wieder bei Android wären.

Das erste Smartphone mit Googles Betriebssystem war das G1. Eine direkte Kampfansage an das iPhone 3G. Und ich finde am Beispiel des G1 kann man sehr gut sehen was Steve Jobs für die Techniksparte generell getan hat. Am Anfang ging es wirklich darum welches der beiden Geräte (iPhone oder G1) als erstes in der Lage sein würde Videos aufzuzeichen. Eine Funktion die mittlerweile selbstverständlich ist aber ohne Konkurrenz vielleicht viel später gekommen wäre. Und Steve Jobs war mit seinem Konzern immer knallharte Konkurrenz. Konkurrenz belebt das Geschäft und so möchte ich behaupten dass der Erfolg von Android auch Steve Jobs und seiner Hartnäckigkeit zu verdanken ist. Die vielen Änderungen bei Facebook (seien sie nun gut oder schlecht) verdanken wir auch den Konkurrenz (Google).

Und somit Danke ich Steve Jobs dafür, dass ich diesen Text nicht auf einem klobigen, langsamen, Smartphone tippen muss das es nur mit Mühe schafft eine Email zu senden.

Und so sollten wir Steve Jobs seine ewige Ruhe sowohl als Erfinder als auch als Mensch gönnen. Für viele scheint Jobs ja auch noch etwas mehr als nur technische Innovationen bedeutet zu haben und auch das kann ich in teilen nachvollziehen. (Ich rede da jetzt nicht von den Personen die ihm wirklich nahe standen!)

Generell: Leute was soll dieser Plattformwahn, wer lieber ein iPhone nutzt soll ein iPhone nutzen, wer Android, Windows Mobile, Bada (…) nutzt soll eben diese nutzen. Selbiges für Windows, Mac, Linux,… Je nachdem was für Bedürfnisse jeder einzelne in dieser Hinsicht hat. Ich mag meinen iPod nano 4G übrigens. ;-)

Einfach mal auf anderen Systemen mit denen man sich vermutlich nie ernsthaft auseinandergesetzt hat rumzuhacken finde ich sinnfrei. Gilt übrigens auch für die ganzen Mac-User die meinen Windows sei generell scheiße. Ihnen gefällt es nicht? Okay, aber wenn andere gut damit arbeiten können und vielleicht mit einem Mac nicht klarkommen dann akzeptiert das doch bitte ebenfalls!

Bildquelle: “RIP Steve Jobs” von npbn bei Flickr (Creative Commons)

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das sehe ich auch so. Ich kann das auch nicht nachvollziehen, warum andere immer auf ihrer Plattform beharren und alle anderen verdammen. Jeder soll doch das nutzen, was ihm am besten gefällt.

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