Ich hatte ja vor ca. einem Jahr einen ziemlichen Totalcrash hier auf der kiwipalme der mir doch auch nochmal einiges zu denken gegeben hat, was Backups usw. anbelangt. Das hat zwar mit viel Mühe und Not dann irgendwie alles wieder geklappt und ich habe bei meinem Hoster seit einiger Zeit auch eine tolle Funktion mit der ich den ganzen Blog auf den Zustand zurücksetzen kann in dem er sich vor einem Tag befand, aber ein gutes Backup von der WordPress-Installation an sich kann auch nie schaden. Ich jedenfalls bin seitdem um einiges vorsichtiger geworden und schaue, dass ich immer ein Backup zur Hand habe.
Da man das Backup aber (hoffentlich) ja wirklich nur in Ausnahmefällen wirklich braucht, hat man in Zeiten in denen mit dem Blog alles wunderbar läuft auch nicht unbedingt Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen. Nur wenn man ein Backup braucht sollte es an der richtigen Stelle vorhanden sein. Also alles schön automatisch.
Wie immer gibt es auch hier ein passendes WordPress-Plugin, das Backup-Plugin meiner Wahl nennt sich “BackWPup”. Nach der Installation siedelt es sich in der Seitenleiste von WordPress als fester Menüpunkt an. Von dort aus, kann man dann mehrere Backup-Aufträge erstellen.
Backup-Auftrag erstellen
Beim Erstellen des Auftrags kann man die Datenbanktabellen, sowie die Dateiverzeichnisse auswählen die gesichert werden sollen auswählen. Die Datenbanken werden als .sql-Datei gesichert und können so später via MySQL oder dem Plugin importiert werden. Außerdem kann man angeben wann gesichert werden soll (wenn die Sicherung automatisch erfolgen soll) und in welchem Dateiformat (Zip, Tar, Tar GZip, Tar BZip2) die Sicherung sein soll.
Hat man alle Datenbanken und Dateiverzeichnisse ausgewählt erhält man so am Ende ein komprimiertes Verzeichnis welches man zum Wiederherstellen eigentlich nur noch entpacken und wieder hochladen muss. Dann noch die Datenbank wiederherstellen (geht, wenn das Plugin eine .sql-Datei im root-Verzeichnis vorfindet) und das Backup sollte vollständig eingespielt sein.
Viele Mögliche Sicherungsorte
Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage, wo das Plugin die Backups ablegt. Hier wird eine Fülle an Möglichkeiten angeboten:
- Versand des Backups per Mail
- Absichern in einem Ordner innerhalb des WordPress-Verzeichnisses
- Absichern auf einem beliebigen Server via FTP
- Absichern in die Dropbox, zu Sugarsync, Amazon S3, Google Storage, Microsoft Azure oder in die Racspae Cloud
Ich habe mich hier für die Dropbox entschieden. Von überall erreichbar, ich habe da genügend Platz und das ganze läuft unabhängig vom Server mit der zu sichernden WordPress-Installation. Selbiges gilt natürlich auch für alle anderen Dienste die ich unter Punkt 4 genannt habe, wer also da irgendwo Speicherplatz zur Verfügung hat…
Damit eure Dropbox, oder andere Speicher nicht irgendwann überquillen vor Backups gibt es in den Einstellungen übrigens eine Option mit der man die Anzahl der Backups limitieren kann. Wir diese Zahl erreicht wird bei jedem neuen Backup, das älteste gelöscht. Sollte mal etwas scheif gegangen sein beim Backup werdet ihr auch standardmäßig per Mail informiert.
Fazit
Backups sind wichtiger als man denkt! Vorallem wenn es so einfach und schmerzlos geht. Bei meiner Panne vor einem Jahr wäre einiges einfacher gewesen, wenn ich eine .zip-Datei in der Form in der “BackWPup” sie ausspuckt zur Hand gehabt hätte.
Wie haltet ihr es mit Backups (auch ganz generell, nicht nur bei WordPress)? Hattet ihr schon größere Pannen bei denen Backups rar waren oder lief bisher alles wie geschmiert bei euch?
(via)



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Ich lasse mir das Backup über das Plugin WordPress Database Backup jeden Tag per Mail schicken. Ich habe gedacht, damit wäre ich auf der sicheren Seite, doch als es nach einem Fehler darum ging, dieses Backup aufzuspielen, stand ich doch etwas auf dem Schlauch. Habe es dann auf anderem Wege wieder hingekriegt. Darüber, wie man das Backup aufspielt, wenn man wie ich keinen Zugriff mehr auf den Admin-Bereich hat, habe ich leider trotz Suche im Netz nichts gefunden.
21.November 2011, 10:59Wer Backup nutzt, sollte sich also schon von vornherein Gedanken darüber machen, wie man es nachher nutzen kann.
Da hast du natürlich Recht, man sollte sich immer auch das Ergebnis anschauen das die Plugins auswerfen und schauen was man damit anfängt.
Das Plugin “WordPress Database Update” macht ja z.B. nur ein Backup von der Datenbank, das du dann später via phpMyadmin einspielen kannst. Das stellt dann zwar alle Artikel, Kommentare, etc. wieder her aber nicht die Bilder, Themes, usw… Bei dir ging es ja soweit ich weiß um eine Datei und garnicht um die Datenbank.
Das von mir vorgestellte Plugin sichert sowohl alle Dateien von WordPress, sowie die Datenbank und bietet gleichzeitig noch eine Option zum komfortablen Wiederherstellen. Im Ernstfall muss man dann im Prinzip nur die .zip-Datei entpacken, hochladen und kann dann aus dem WordPress-Backend das Plugin aurufen und die Artikel und Kommentare (Datenbank) wiederherstellen. Also quasi ein Allrounder.
Sieht gut aus. Muss ich testen. Danke.
30.November 2011, 21:16Danke für den Tipp! Das Plugin ist besser, als das welches ich bisher nutzte :)
2.Dezember 2011, 18:19Geht bei mir nur nie.
20.Dezember 2011, 21:54Schade. Inwiefern? Wird der ganze Vorgang garnicht erst gestartet oder macht die Dropbox Probleme?
Die Verbindung mit Dropbox scheint zu funktionieren, aber wenn ich den Vorgang manuell starte, bleibt die Anzeige immer bei 0%, der neu von mir in der Dropbox angelegte Ordner leer und der Vorgang läuft bereits seit 4 Tagen…
23.Dezember 2011, 14:22Hmm, schade…
Weiß ich grade auch nicht woran das liegen könnte.
Stehen in dem schwarzen Kasten dann einfach die ersten 10 Infozeilen und dann macht er nichts mehr, oder wie?